Ratgeber · Restaurant-Website
Restaurant-Website erstellen oder erstellen lassen: Wege, Kosten, Checkliste
Eine Restaurant-Website erstellen Sie selbst mit einem Baukasten an Abenden über zwei bis vier Wochen, oder Sie lassen sie von einer Agentur in sechs bis zehn Wochen erstellen. Welcher Weg sich lohnt, hängt weniger vom Preis ab als von der Frage, ob die Seite Gäste an den Tisch bringen soll oder nur erreichbar sein muss. Dieser Ratgeber zeigt, was auf die Seite gehört, was beide Wege kosten und woran Sie eine gute Restaurant-Website erkennen.
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Elisa Russoniello · TasteWorks · Aktualisiert im Oktober 2026

Erstes Kapitel · Die Checkliste
Checkliste für Ihre Restaurant-Website oder Homepage
Zum Prüfen Ihrer Restaurant-Website oder Homepage dient diese Liste: die Karte als Text mit gekennzeichneten Allergenen, aktuelle Öffnungszeiten, einen Reservierungsweg, die Anfahrt, eigene Bilder, eine Bauweise für das Telefon, Impressum und Datenschutz, ein Google-Profil mit denselben Angaben, strukturierte Daten und eine kurze Ladezeit. Fehlt einer dieser Punkte, sucht der Gast die Antwort woanders, und dort stehen meist schon andere Häuser neben Ihrem.
- Speisekarte als Text, nicht als PDF. Ein PDF muss erst geladen und auf dem Telefon vergrößert werden. Eine Karte als Text liest der Gast sofort, und Google wie ChatGPT können sie lesen und zitieren. Die Druckfassung darf zusätzlich zum Herunterladen daneben stehen.
- Allergene und Zusatzstoffe. Auf der Karte im Netz gekennzeichnet wie auf der gedruckten Karte, am einfachsten mit Kennbuchstaben am Gericht und einer Legende darunter. Welche 14 Allergene das sind, steht unter Allergenkennzeichnung.
- Öffnungszeiten mit Ausnahmen. Ruhetag, Feiertage und Betriebsurlaub gehören auf die Seite, bevor sie eintreten. Ein Gast, der vor verschlossener Tür steht, kommt selten ein zweites Mal.
- Ein Reservierungsweg. Ob Telefonnummer zum Antippen, Formular oder Reservierungssystem: Der Weg zum Tisch muss auf jeder Unterseite ohne Suchen erreichbar sein.
- Anfahrt. Adresse, Parkmöglichkeiten, Haltestelle und Eingang. Was für Sie selbstverständlich ist, ist es für einen Gast, der zum ersten Mal kommt, nicht.
- Eigene Bilder. Teller, Gastraum, Team und Terrasse aus Ihrem Haus. Bilder aus einer Bilddatenbank zeigen ein Restaurant, aber nicht Ihres.
- Mobil zuerst. Die meisten Gäste öffnen Ihre Seite unterwegs. Gebaut wird darum für das Telefon, danach für den großen Bildschirm.
- Impressum und Datenschutz. Die Anbieterkennzeichnung nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz und eine Datenschutzerklärung sind Pflicht, von jeder Seite aus mit einem Klick erreichbar. Setzt die Seite Cookies oder bindet sie Karten und Videos ein, braucht sie eine Einwilligung.
- Google-Profil mit denselben Angaben. Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten müssen auf der Website und im Google-Unternehmensprofil gleich geschrieben sein.
- Strukturierte Daten. Im Quelltext stehen Ihre Angaben zusätzlich in maschinenlesbarer Form nach dem Standard schema.org, Typ „Restaurant“: Küche, Adresse, Öffnungszeiten, Karte.
- Ladezeit. Google nennt für das Laden des größten sichtbaren Inhalts einen Richtwert von 2,5 Sekunden (Core Web Vitals, web.dev). Große, nicht verkleinerte Fotos sind der häufigste Grund, warum Restaurant-Seiten diesen Wert verfehlen.
Prüfen Sie die Liste an Ihrer heutigen Seite: auf dem eigenen Telefon, im Mobilnetz, mit einer Hand. Jeder Punkt, an dem Sie zögern, ist eine Stelle, an der ein Gast abspringt.

Zweites Kapitel · Selbst gemacht
Restaurant-Website selbst erstellen: so geht es Schritt für Schritt
Eine Restaurant-Website selbst zu erstellen heißt: Inhalte sammeln, Struktur bauen, Domain und Google-Profil verbinden. In der Praxis sind das die sechs Arbeitsschritte unten, und der Baukasten ist dabei der kleinste Teil. Den größten Teil machen Texte, Bilder und die Karte aus. Realistisch sind dafür Abende über zwei bis vier Wochen.
- Domain sichern. Wählen Sie eine Adresse mit dem Namen Ihres Hauses und, wenn er häufig vorkommt, dem Ort dazu. Registrieren Sie die Domain auf Ihren eigenen Namen, nicht auf den eines Dienstleisters oder Neffen. Wer die Domain besitzt, besitzt die Adresse, unter der Gäste Sie seit Jahren finden.
- Inhalte vor der Technik sammeln. Schreiben Sie die Karte mit Preisen als Text ab, notieren Sie Öffnungszeiten mit allen Ausnahmen und formulieren Sie drei bis vier Sätze über Ihr Haus: Küche, Lage, wofür man zu Ihnen kommt. Ein Satz, der nur für Ihr Haus stimmt, trägt mehr als drei Adjektive, die für jedes Restaurant stimmen.
- Bilder machen oder machen lassen. Fotografieren Sie bei Tageslicht am Fenster, nicht unter der Deckenlampe. Fünf gute Bilder genügen für den Anfang: ein Gericht, der Gastraum, die Terrasse, das Team, die Außenansicht. Wenn Ihre Küche Anspruch hat, ist das der Punkt, an dem sich ein Fotograf am ehesten lohnt.
- Vorlage wählen und auf dem Telefon prüfen. Nehmen Sie die schlichteste Vorlage, die zu Ihrem Haus passt, und sehen Sie sich jede Seite zuerst auf dem Telefon an. Stehen Karte, Öffnungszeiten und Telefonnummer ohne Scrollen bereit? Wenn nicht, ändern Sie die Reihenfolge, nicht die Farben.
- Pflichtangaben und Google-Profil abgleichen. Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis einrichten, dann Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten im Google-Unternehmensprofil Zeichen für Zeichen mit der Website vergleichen und die Website dort hinterlegen.
- Einen Pflegetermin festlegen. Legen Sie fest, wer die Karte ändert, wenn sie sich ändert, und wann Feiertage eingetragen werden. Eine Seite mit der Karte vom Frühjahr schadet mehr als keine, weil der Gast ihr glaubt.
Ehrlich gesagt: Die Technik ist nicht das Problem. Schwierig wird es bei Schritt drei und Schritt sechs, also bei Bildern, die Ihre Küche auf dem Niveau zeigen, auf dem sie kocht, und bei der Pflege, die nach dem ersten Monat gern liegen bleibt.
Die Karte ändert sich jede Woche. Die Website muss es auch.
Drittes Kapitel · Der Vergleich
Baukasten oder Agentur: der Vergleich in acht Punkten
Ein Baukasten lohnt sich, wenn die Seite vor allem erreichbar sein muss. Eine Agentur lohnt sich, wenn die Seite Gäste gewinnen, Reservierungen tragen und das Niveau des Hauses zeigen soll. Die Tabelle stellt beide Wege nebeneinander, Zeile für Zeile.
| Frage | Baukasten (Wix, Jimdo und Co.) | Agentur für Gastronomie |
|---|---|---|
| 1Kosten | Bei Wix nach Tarif 0 bis 189 € im Monat, mit eigener Domain ab rund 12 € im Monat bei zwei Jahren Laufzeit (experte.de, Stand 2026). | Einmalig für den Bau. Umfang und Preis stehen nach einer Analyse Ihres Hauses fest, Pflege und Hosting laufen danach über die Agentur. |
| 2Eigener Zeitaufwand | Hoch: Sie wählen Vorlage, schreiben Texte, bauen Seiten und lernen das Werkzeug. | Gering: ein Gespräch über Ihr Haus, ein Fototermin, Freigaben. |
| 3Fotos | Eigene Handyfotos oder Bilddatenbank. | Je nach Agentur eigene Fotografie im Haus oder Übernahme Ihrer Bilder. |
| 4Texte | Schreiben Sie selbst. | Schreibt die Agentur, aus einem Gespräch mit Ihnen. |
| 5Pflege der Karte | Selbst, wann immer Sie Zeit haben. | Je nach Vertrag auf Zuruf durch die Agentur. |
| 6Sichtbarkeit bei Google und in der KI-Suche | Grundlagen sind eingebaut, Feinarbeit an Daten und Inhalten liegt bei Ihnen. | Strukturierte Daten, Abgleich mit dem Google-Profil und Inhalte, die KI-Systeme zitieren können, gehören zum Bau. |
| 7Reservierung | Formular oder eingebundenes Werkzeug, oft über Zusatzfunktionen. | Ein Weg, den Ihr Haus bestimmt, eingebunden in jede Unterseite. |
| 8Eigentum an Domain und Daten | Die Domain lässt sich übertragen, die Seite selbst bleibt meist an den Anbieter gebunden. | Vertraglich regeln: Domain auf Ihren Namen, eigener Zugang, Herausgabe aller Daten bei einem Wechsel. |
Die ehrliche Antwort hängt an Ihrem Haus. Für einen kleinen Imbiss, eine Currywurst-Bude oder einen Kebab-Laden genügt meist ein Baukasten: Öffnungszeiten, Karte, Telefonnummer, Anfahrt, fertig. Ab etwa 30 bis 40 Sitzplätzen mit Anspruch an Küche und Service lohnt eine professionelle Restaurant-Website, weil dort jede Woche Tische frei bleiben können, die eine bessere Seite hätte füllen können.
Den größten Unterschied macht dabei nicht die Technik, sondern die Frage, wer die Arbeit trägt. Beim Baukasten sind Sie Fotograf, Texter und Pfleger zugleich. Bei TasteWorks gehört beides zum Bau: Texte schreiben wir, Fotos machen wir im Haus selbst.
Viertes Kapitel · Erstellen lassen
Restaurant-Website erstellen lassen: Ablauf, Dauer, Ihr Anteil
Wer seine Restaurant-Website erstellen lässt, braucht von der Freigabe bis zum Livegang in der Regel sechs bis zehn Wochen, und sein eigener Anteil liegt bei etwa drei bis vier Stunden, verteilt auf zwei Termine. Texte, Fotos und das Abtippen der Karte übernimmt die Agentur.
- Analyse. Wir sehen uns Ihre heutige Seite, Ihr Google-Profil und die Seiten Ihrer Mitbewerber an und sagen Ihnen, was Ihr Haus braucht.
- Erster Termin im Haus. Ein Gespräch über Küche, Gäste und Geschichte, dazu das Shooting von Speisen, Gastraum und Team.
- Entwurf. Sie sehen die Startseite und die Karte, bevor eine weitere Seite gebaut wird.
- Zweiter Termin. Freigabe von Texten und Bildern, Domain und Reservierungsweg werden verbunden.
- Livegang und Pflege. Die Seite geht nicht in Ihrer stärksten Woche online, und Änderungen an Karte und Öffnungszeiten laufen danach über uns.
Länger dauert es fast nur, wenn Bildmaterial fehlt oder die Domain noch bei einem alten Anbieter liegt. Wie das bei uns im Einzelnen aussieht, steht auf der Seite zur Restaurant-Website-Agentur.
Fünftes Kapitel · Die Rechnung
Was kostet eine Restaurant-Website — und was kostet keine?
Eine Restaurant-Website kostet mit einem Baukasten je nach Tarif 0 bis 189 € im Monat (Wix, experte.de) und bei einer Agentur einen einmaligen Betrag für den Bau, der vom Umfang abhängt, plus Betreuung. Teurer als beides ist eine Seite, die keine Gäste bringt. Sie taucht in keiner Rechnung auf, weil niemand die Tische zählt, die leer geblieben sind.
Viele Inhaber rechnen deshalb nur die eine Seite der Gleichung: Ein Baukasten kostet im Jahr weniger als ein gutes Abendessen für vier. Das stimmt. Die andere Seite ist der Umsatz, den die Website bringt oder nicht bringt. Ob eine Seite sich lohnt, entscheidet nicht ihr Preis, sondern die Zahl der Gäste, die über sie an den Tisch kommen.
Was der Markt verlangt, zeigen die Preise, die Anbieter selbst veröffentlichen. Wir haben sie am 9. Oktober 2026 auf den Websites der Anbieter erhoben: Baukästen und Plattformen für die Gastronomie sowie fünf Agenturen und Freelancer, die für Restaurant-Websites einen Nettopreis nennen.
| Weg | Veröffentlichter Preis | Was dafür üblich ist |
|---|---|---|
| 1Baukasten mit eigener Domain | 12 bis 16,66 € im Monat inklusive Mehrwertsteuer (IONOS Starter, Jimdo Start, Wix Light im Jahresabo) | Vorlage, Texte und Pflege machen Sie selbst. |
| 2Gastro-Plattform mit Website | 0 € im Monat plus 99 € Einrichtung (DISH Starter) bis 89,80 € im Monat plus 299 € Einrichtung (resmio Premium mit Profi-Webseite), zuzüglich Mehrwertsteuer | Website aus dem Baukasten der Plattform, meist gekoppelt an deren Reservierung. |
| 3Agentur oder Freelancer, Einstieg | 500 bis 1.600 € netto einmalig | Wenige Unterseiten auf einer Vorlage, Speisekarte und Kontakt. |
| 4Agentur oder Freelancer, vollständige Restaurant-Seite | Einstiegspreise von 1.490 bis 2.999 € netto einmalig | Je nach Anbieter eigenes Design, Speisekarte, Reservierung und lokale Suchmaschinenoptimierung. |
| 5Website im Abo | ab 39,90 € netto im Monat bei 24 Monaten Mindestlaufzeit | Bau, Hosting und Wartung im Monatsbetrag. |
In den meisten dieser Pakete nicht genannt sind eigene Fotografie im Haus, Texte, die laufende Pflege der Karte und die Arbeit an der Sichtbarkeit in Google und in KI-Antworten. Fragen Sie danach, bevor Sie Preise vergleichen.
Ein Rechenbeispiel mit offenen Annahmen: Ein Restaurant mit 60 Plätzen hat einen durchschnittlichen Bon von 40 € je Gast. Angenommen, eine Website mit klarer Karte, sichtbarem Reservierungsweg und gepflegtem Google-Profil bringt 8 zusätzliche Gäste pro Woche, also etwa vier Tische für zwei. Bei 48 Öffnungswochen im Jahr ergibt das 8 × 40 € × 48 = 15.360 € Umsatz im Jahr.
Rechnen Sie selbst
15.360 € Umsatz im Jahr aus 8 zusätzlichen Gästen pro Woche
Rechenbeispiel mit Ihren Annahmen. Zum Vergleich: Ein Baukasten mit eigener Domain kostet ab rund 12 € im Monat bei zwei Jahren Laufzeit, also rund 144 € im Jahr.
Das ist ein Beispiel, keine Zusage. Wie viele Gäste eine Website tatsächlich bringt, hängt von Lage, Küche, Wettbewerb, Saison und der Arbeit an den übrigen Kanälen ab, und das weiß vorher niemand genau. Setzen Sie im Rechner Ihre eigenen Zahlen ein. Ab welchem Umsatz sich Ihr Haus überhaupt trägt, zeigt der Break-even-Umsatz. Wenn schon ein zusätzlicher Tisch pro Woche die Kosten der Seite deutlich übersteigt, ist die Frage weniger, ob sich eine bessere Website lohnt, als wer sie baut und pflegt.
Zu den Kosten gehört auch, was nach dem Livegang anfällt: Hosting, Domain, Lizenzen für Reservierungswerkzeuge, Updates und vor allem Zeit. Eine Agentur, die eine Website mit Reservierung, Speisekartenpflege und lokaler Sichtbarkeit betreut, nimmt Ihnen diese Zeit ab. Ein Baukasten tut das nicht, er gibt Ihnen nur das Werkzeug.
Ein Baukasten kostet wenig im Monat. Eine Website, die keine Gäste bringt, kostet Umsatz.Rechnen Sie beides, bevor Sie sich entscheiden.
Sechstes Kapitel · Die Stolpersteine
Welche Fehler kosten eine Restaurant-Website Gäste?
Die meisten Gäste verliert eine Restaurant-Website nicht durch schlechtes Aussehen, sondern durch fünf Fehler, die sich ohne großen Aufwand beheben lassen. Sie kommen bei Baukasten-Seiten und bei teuren Seiten gleichermaßen vor.
- Die Karte vom letzten Jahr. Preise und Gerichte stimmen nicht mehr, der Gast bestellt etwas, das es nicht gibt, und der Abend beginnt mit einer Enttäuschung.
- Zwei verschiedene Öffnungszeiten. Website sagt Montag Ruhetag, Google sagt geöffnet. Der Gast weiß nicht, wem er glauben soll, und Suchmaschinen wissen es auch nicht.
- Der versteckte Reservierungsweg. Die Telefonnummer steht nur im Impressum, das Formular erst auf der dritten Unterseite. Wer suchen muss, reserviert anderswo.
- Ein Startbild, das jedes Restaurant zeigen könnte. Ein Weinglas vor unscharfem Hintergrund sagt nichts über Ihr Haus. Das erste Bild entscheidet, ob der Gast weiterliest.
- Eine Seite, die im Mobilnetz hängt. Im Büro-WLAN lädt sie schnell, unterwegs nicht. Prüfen Sie Ihre Seite dort, wo Ihre Gäste sie öffnen: auf dem Weg, im Auto, an der Haltestelle.
Keiner dieser Fehler hat mit der Frage Baukasten oder Agentur zu tun. Alle fünf haben mit Pflege zu tun. Wie Sie darüber hinaus mehr Gäste ins Haus holen, steht in 22 Wegen zu mehr Gästen im Restaurant. Eine Website ist kein Projekt, das mit dem Livegang endet, sondern ein Werkzeug, das jede Woche ein wenig Arbeit braucht, damit es Gäste bringt.
Siebtes Kapitel · Gebaute Häuser
Woran Sie eine gute Restaurant-Website erkennen
Eine gute Restaurant-Website erkennen Sie daran, dass Sie das Haus erkennen, bevor Sie den Namen lesen, und dass Sie mit einer Hand vom ersten Bild zum Tisch kommen. Die folgenden fünf Häuser haben ihre Websites von TasteWorks, alle sind online. Öffnen Sie sie auf dem eigenen Telefon und achten Sie auf das, was hier jeweils genannt ist.
- Canal Grande, München-Nymphenburg. Degustationsmenü, Mittagsmenü und Wochenkarte stehen auf eigenen Seiten, und zwei getrennte Wege führen zum Tisch und zur Abholung.
- Teatro Solln, München-Solln. Speisekarte, Wochenkarte und Veranstaltungsreihe haben je eine eigene Seite, und Öffnungszeiten wie Adresse stehen zusätzlich maschinenlesbar im Quelltext.
- Emporio Italiano, München. Die Speisekarte steht schon auf der Startseite als Text, nach Gängen geordnet und mit Preisen, und am Ende wartet die Tischanfrage mit Datum und Uhrzeit.
- The Dry Gin & Beef Club, Berlin. Die Marke läuft bis in die letzte Zeile durch, und jeder Anlass vom Business Lunch bis zum Gin Tasting hat eine eigene Seite.
- Erikas, Flughafen Stuttgart. Die Seite ist für Reisende auf dem Telefon gebaut, mit der Speisekarte auf einer eigenen Seite und laufenden Angeboten, die schnell gewechselt werden können.
Ausführlich mit Bildschirmen zeigen wir die Beispiele für Restaurant-Websites auf unserer Agenturseite. Was diese fünf Seiten verbindet, ist nicht ein gemeinsamer Stil, sondern eine gemeinsame Reihenfolge: zuerst das Haus, dann die Karte, dann der Weg zum Tisch.

Achtes Kapitel · Gefunden werden
Wie Gäste Ihre Restaurant-Website bei Google und in ChatGPT finden
Gäste finden Ihre Restaurant-Website bei Google und in ChatGPT dann, wenn beide Systeme Ihre Angaben lesen, einander zuordnen und ohne Widerspruch wiedergeben können. Drei Dinge entscheiden darüber.
Gleiche Angaben überall. Name, Adresse und Telefonnummer, in der Fachsprache NAP für „Name, Address, Phone“, müssen auf der Website, im Google-Unternehmensprofil und auf den Portalen gleich geschrieben sein, dazu dieselben Öffnungszeiten. Sagt die Website „Hauptstr. 4“ und Google „Hauptstraße 4a“, ist das Haus für eine Maschine schwerer einzuordnen.
Die Karte als Text. Fragt jemand ChatGPT nach einem Restaurant mit vegetarischem Menü in seiner Nähe, kann das System nur Häuser nennen, deren Karte es lesen kann. Ein eingescanntes PDF oder ein Foto der Tafel liest es oft nicht zuverlässig. Dasselbe gilt für Antworten auf Fragen, die Gäste wirklich stellen: Kann man draußen sitzen, wie groß darf eine Gruppe sein, gibt es glutenfreie Gerichte. Steht die Antwort im ersten Satz eines Abschnitts, kann sie übernommen werden.
Strukturierte Daten. Im Quelltext beschreibt die Seite Ihr Haus zusätzlich in einer festen Form: Typ Restaurant, Küche, Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Adresse der Speisekarte. Teatro Solln in München zum Beispiel teilt Suchmaschinen auf diesem Weg mit, dass es italienisch und mediterran kocht und an welchen Tagen es geöffnet hat.
Das alles ist keine einmalige Einstellung, sondern laufende Arbeit an Website, Google-Profil und Erwähnungen in Stadtmagazinen und Portalen. Wie wir dafür sorgen, dass eine Website Gäste begrüßt, Reservierungen annimmt, in Ihrer Stadt gefunden wird und dabei aktuell bleibt, beschreiben wir an anderer Stelle. Wie Restaurants, Gaststätten und Wirtshäuser bei uns gestaltet werden, steht unter Webdesign für Gastronomie.
Neuntes Kapitel · Der nächste Schritt
Lohnt sich für Ihr Haus eine professionelle Restaurant-Website?
Ob sich für Ihr Haus eine professionelle Restaurant-Website lohnt, zeigt ein ehrlicher Blick auf drei Dinge: Ihre heutige Seite, Ihre Plätze und die Zeit, die Sie selbst in Bilder, Texte und Pflege stecken können. Ist die Seite aktuell, die Karte lesbar und der Weg zum Tisch kurz, brauchen Sie womöglich nur Pflege, keinen Neubau. Fehlt das, und Ihr Haus hat Anspruch an Küche und Service, lohnt der Schritt.
TasteWorks baut Restaurant-Websites ausschließlich für Gastronomie und Hotellerie, mit eigener Fotografie, eigenen Texten und Pflege nach dem Livegang. Wir nehmen nicht jedes Haus an, sondern nur so viele, wie wir selbst fotografieren, schreiben und betreuen können. Deshalb fragen Sie bei uns nicht einfach an, sondern bewerben sich für eine Analyse Ihres Hauses. Danach sagen wir Ihnen, was für Ihr Haus sinnvoll ist, auch wenn die Antwort ein Baukasten ist.
Wir sehen uns Ihre heutige Seite an und sagen Ihnen, welcher Weg zu Ihrem Haus passt.
Häufige Fragen und unsere persönlichen Erfahrungen zur Restaurant-Website
Wie erstelle ich eine Website für mein Restaurant?
In drei Schritten: erst die Inhalte sammeln, die ein Gast wirklich sucht — Speisekarte, Öffnungszeiten, Anfahrt, Reservierung —, dann eine Struktur, die diese vier Dinge auf dem Handy in einem Blick zeigt, und zuletzt die eigene Domain samt Google-Unternehmensprofil verbinden. Wer selbst baut, braucht dafür realistisch zwei bis vier Wochen Abende. Wer bauen lässt, liefert Material und entscheidet — die Arbeit liegt dann außerhalb des Betriebs.
Unsere Erfahrung aus der Praxis: Der häufigste Fehler ist die Reihenfolge: Erst wird ein Design gesucht, dann überlegt, was hineinsoll. Umgekehrt geht es schneller und wird besser — die Inhalte bestimmen die Seiten, nicht die Vorlage.
Wie viel kostet es, sich eine Website erstellen zu lassen?
Agenturen und Freelancer veröffentlichen für eine Gastronomie-Website Einstiegspreise von 500 bis 1.600 Euro netto; für eine Restaurant-Seite mit eigenem Design, Speisekarte und Reservierung beginnen die Preise bei 1.490 bis 2.999 Euro netto (eigene Erhebung, 9. Oktober 2026). Baukästen mit eigener Domain beginnen bei 12 Euro im Monat inklusive Mehrwertsteuer. Was ein Haus wirklich braucht, entscheidet die Ausgangslage — deshalb steht der Umfang bei uns vor dem Angebot fest.
Unsere Erfahrung aus der Praxis: Die Preisfrage ist selten die richtige erste Frage. Teurer wird es fast immer nachträglich: wenn Reservierung, Karte oder Bilder später angebaut werden müssen, weil sie beim Bau niemand mitgedacht hat.
Was sollte eine Webseite pro Monat kosten?
Für den reinen Betrieb einer Restaurant-Website — Domain, Hosting, Sicherheitsupdates — sind wenige Euro bis rund 30 Euro im Monat üblich. Wer laufende Betreuung möchte, also Pflege, Sichtbarkeit und Auswertung statt nur Serverbetrieb, bewegt sich in einer anderen Größenordnung. Was davon Ihr Haus braucht, steht bei uns nach der Analyse fest.
Unsere Erfahrung aus der Praxis: Wir raten davon ab, Pflege monatlich zu kaufen, wenn niemand im Haus die Zahlen ansieht. Ohne Auswertung ist eine Monatspauschale nur ein Abo für Wartung — der Nutzen entsteht erst, wenn jemand aus den Zahlen Entscheidungen ableitet.
Wie lange dauert es, bis die Restaurant-Website online ist?
Von der Freigabe bis zum Livegang vergehen in der Regel sechs bis zehn Wochen. Der Anteil des Betriebs liegt bei etwa drei bis vier Stunden, verteilt auf zwei Termine — Texte, Fotos und das Abtippen der Karte übernehmen wir. Länger wird es fast nur dann, wenn Bildmaterial fehlt oder die Domain noch bei einem alten Anbieter liegt.
Unsere Erfahrung aus der Praxis: Den Livegang legen wir nie in die stärkste Woche des Jahres. Eine neue Seite braucht in den ersten Tagen Aufmerksamkeit für Kleinigkeiten, und die hat im vollen Betrieb niemand.
Baukasten oder Agentur — was lohnt sich für ein Restaurant?
Ein Baukasten lohnt sich, wenn jemand im Haus Freude daran hat und die Seite regelmäßig selbst pflegt: Er ist günstig und sofort verfügbar. Eine Agentur lohnt sich, wenn niemand diese Zeit hat oder die Seite messbar Reservierungen bringen soll — dann zählen Struktur, lokale Auffindbarkeit und ein reibungsloser Weg zur Reservierung mehr als die Vorlage. Der teuerste Weg ist der dritte: ein Baukasten, den nach drei Monaten niemand mehr anfasst.
Unsere Erfahrung aus der Praxis: Wir sehen beides. Häuser mit einer gepflegten Baukastenseite stehen oft besser da als Häuser mit einer teuren, aber veralteten Agenturseite. Entscheidend ist nicht das Werkzeug, sondern wer sie pflegt.
Brauche ich ein Reservierungssystem auf der Website?
Sobald ein nennenswerter Teil der Gäste abends anruft, ja. Ein Reservierungsweg direkt auf der eigenen Seite nimmt Anfragen an, während im Haus niemand ans Telefon gehen kann, und er hält die Buchung bei Ihnen statt bei einem Portal, das dafür Provision nimmt. Für kleine Häuser mit fester Stammgästeschaft reicht oft eine gut sichtbare Telefonnummer plus Anfrageformular.
Unsere Erfahrung aus der Praxis: Die häufigste Enttäuschung entsteht, wenn das System eingebaut, aber im Betrieb nicht gelebt wird. Ein Reservierungsweg ist erst dann ein Gewinn, wenn im Haus geklärt ist, wer ihn wann ansieht.

