Für Hoteliers, die ihr Haus zurückwollen
Volles Haus. Und Booking verdient mit.
Jede Buchung über die Portale kostet Sie 15–30 % — auch beim Stammgast, der letztes Jahr schon bei Ihnen war. Die größte Zahl auf Ihrer Rechnung, die kaum jemand vollständig zusammenrechnet.
Und mit jeder Buchung wird es deutlicher: Das ist keine Kontrolle mehr. Das ist Miete.
Rechnen Sie sich aus, wie viel das wirklich ist — mit Ihren eigenen Zahlen, in 90 Sekunden. Und wie viel davon zurückkommt, wenn Ihr Haus wieder ganz Ihres ist.
Report Nº 01 · Hotellerie
Ihr Leck: rund 125.093 € pro Jahr.
Diese Zahl ist nur die Spitze, die Booking Ihnen zeigt. Ihr Report rechnet nach, was darunter liegt — auf Ihr Haus, nicht auf einen Durchschnitt:
- Ihr echter effektiver Satz — nicht der aus dem Vertrag. Welche Ihrer Booking-Programme ihn still nach oben treiben und wo Sie real landen.
- Wo Ihre Direktbuchungsquote wirklich steht — im Vergleich zu Häusern Ihrer Größe. Eine Benchmark, die kein Portal liefert, weil kein Portal ein Interesse daran hat.
- Der Preis-Schritt, den das EuGH-Urteil seit 2024 erlaubt — wie Sie auf der eigenen Seite legal unter Booking gehen, ohne Ihre Rate zu verbrennen.
- Wie Häuser ihre OTA-Abhängigkeit deutlich senken — der realistische Weg von 20–30 % auf 40–55 % Direktbuchungen in 6–12 Monaten, System für System.
- Welcher der fünf Hebel bei Ihrem Haus zuerst greift — mit Ihrem persönlichen 12-Monats-Ziel in reiner Marge, in Euro.
Fast fertig.
Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bestätigen Sie kurz den Link darin — danach kommt Ihr Report sofort.Booking-Provisionsrechner90 Sekunden
Schätzwerte genügen — jederzeit nachjustierbar.
Sichtbare OTA-Provision
125.093 € / Jahr
Kein Umsatz — reiner Gewinn. Gesparte Provision fällt zu 100 % aufs Betriebsergebnis. Für denselben Effekt über Mehrumsatz bräuchte es das Drei- bis Vierfache an zusätzlichem Umsatz.
Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben · illustrativ, kein verbindliches Angebot.
Aktualisiert: 17. Juli 2026 · von Elisa Russoniello, TasteWorks
Die ehrliche Rechnung
Booking-Provisionsrechner: was Booking.com Ihr Hotel wirklich kostet
Der Basissatz von Booking.com liegt in Deutschland je nach Land und Vertrag meist bei 12–15 %. Durch Genius-Rabatte, Preferred Partner und den Visibility Booster steigt die effektive Vertriebskostenlast pro Buchung jedoch typisch auf 22–30 % — deutlich mehr, als die genannte Provision vermuten lässt. Eine Direktbuchung über die eigene Website kostet dagegen nur rund 3–5 %.
Genau diese Lücke macht der Booking-Provisionsrechner oben an Ihren eigenen Zahlen sichtbar. Der Grund, warum die reale Zahl so viel höher liegt als der Prozentsatz im Vertrag: Die Provision ist kein einzelner Satz, sondern ein Stapel aus optionalen und halb-optionalen Ebenen.
Der Kosten-Stack
Wie sich die echte Provision zusammensetzt
| Kostenblock | Satz |
|---|---|
| Basis-Provision (Deutschland) | 12–15 % |
| Genius-Programm (Stufe 1, Gäste-Rabatt) | +10 % |
| Preferred Partner (mehr Sichtbarkeit) | +3 % |
| Visibility Booster (CPC-Auktion in Spitzenzeiten) | +5–30 % |
| Payments by Booking (Zahlungsabwicklung) | ~1,4 % |
| Effektive Vertriebskosten pro Buchung | 22–30 % |
Sätze gerundet, Stand 2026 · Quelle: KIMISUITE — Booking.com Commissions Explained, Booking-Partner-Konditionen. Werte sind Beispiel-Größenordnungen, keine Zusage.
Eine Genius-Stufe-1-Buchung kann in Summe 25–30 % des Angebotspreises an Rabatten und Provisionen kosten — bevor ein einziger Euro Nettoumsatz entsteht. Deshalb schätzen viele Häuser ihre wahre Portalabhängigkeit systematisch zu niedrig — der Booking-Provisionsrechner oben macht die Unterschätzung an Ihren Zahlen sichtbar.
Der direkte Vergleich
Portal-Buchung gegen Direktbuchung
| Portal (Booking.com) | Direktbuchung | |
|---|---|---|
| Kosten pro Buchung | 15–30 % | ~3–5 % |
| Gästedaten | beim Portal | beim Hotel |
| Stornoquote | 21,8 % | 10,6 % |
| Wiederansprache | nur über Portal | jederzeit, provisionsfrei |
Quellen: OTA-Kosten pendlingblick; Stornoquoten HotelFriend.
Der Unterschied ist nicht nur die Provision: Bei einer Direktbuchung gehören die Kontaktdaten dem Haus, die Stornoquote ist nur halb so hoch, und der Gast lässt sich nach der Abreise erneut ansprechen — ohne erneut zu zahlen. Der Anteil der OTA-Buchungen bei unabhängigen Hotels lag 2025 bei 63,4 % (nach 61,3 % 2024) — die Abhängigkeit wächst, nicht umgekehrt.
OTA-Anteil: Tageskarte 2025.
Was sich ändern lässt
Die Provision ist kein Naturgesetz
Kein Haus wird die Portale abschaffen — sie bringen echte Neugäste. Der Hebel ist der Anteil: Jeder Prozentpunkt, den Sie von Portal auf Direkt verlagern, fällt zu 100 % auf Ihr Betriebsergebnis. Die vier Ansatzpunkte, die dabei zusammenspielen:
1 · Buchungsstrecke & Bestpreis
Die eigene Buchungsmaschine ist der teuerste Klick, den Sie besitzen — genau dort brechen die meisten Häuser Volumen ab. Eine sichtbare Bestpreisgarantie direkt neben dem Zimmerpreis verändert die Entscheidung im Moment des Vergleichs.
2 · Sichtbarkeit & Brand-Bidding
Bietet ein Portal auf Ihren eigenen Hotelnamen, verlieren Sie eine sichere Direktbuchung an die Provision. Suchmaschinenoptimierung und der Schutz des eigenen Markennamens holen diese Buchungen zurück.
3 · Metasearch statt nur OTA
Google Hotel Ads und Metasearch konvertieren höher als die meisten Paid-Kanäle und kosten deutlich weniger als eine OTA-Buchung — von unabhängigen Häusern kaum genutzt.
4 · Gästedaten & Wiederkehr
Wer die Kontaktdaten besitzt, macht aus dem Erstgast einen Direktbucher — per E-Mail, ohne erneute Provision. Das ist der Zinseszins der Direktbuchung.
Häufige Fragen
Booking.com-Provision — kurz beantwortet
Wie viel Provision nimmt Booking.com in Deutschland?
Der Basissatz liegt je nach Land und Vertrag meist bei 12–15 %. Durch Genius, Preferred Partner und Visibility Booster steigt die effektive Belastung pro Buchung typisch auf 22–30 % (Quelle: KIMISUITE 2026).
Was ist das Genius-Programm und was kostet es?
Genius ist Booking.coms Treue-Rabattprogramm. Stufe 1 gewährt dem Gast rund 10 % Rabatt — zusätzlich zur Provision. Eine Genius-Buchung kann so 25–30 % des Angebotspreises kosten, bevor Nettoumsatz entsteht.
Wie berechne ich meine echte Booking.com-Provision?
Nutzen Sie den Rechner oben: Tragen Sie Zimmerzahl, Auslastung, Zimmerpreis, OTA-Anteil und Provisionssatz ein — Sie sehen die sichtbare Provision und den realistisch rückholbaren Anteil in Sekunden. Eine unverbindliche Beispielrechnung.
Booking.com oder Expedia — welches Portal ist teurer?
Booking.com bewegt sich effektiv meist bei 15–18 % Basis (plus Zusatzprogramme), Expedia liegt oft höher bei 18–25 %. Entscheidend ist nicht der Nennsatz, sondern die effektive Belastung inklusive aller Programme.
Wie kann ich die Booking-Provision senken?
Nicht die Portale abschaffen, sondern den Direktanteil erhöhen: starke Buchungsstrecke mit Bestpreis, Schutz des Markennamens gegen Brand-Bidding, Metasearch/Google Hotel Ads und konsequente Gästedaten-Nutzung. Jeder verlagerte Prozentpunkt ist reine Marge.
Lohnt sich eine Direktbuchungs-Strategie für kleine Hotels?
Gerade dort: Bei sechsstelligem OTA-Umsatz ist jeder verlagerte Prozentpunkt eine vierstellige Summe pro Jahr — reiner Gewinn, weil gesparte Provision zu 100 % aufs Ergebnis fällt. Der Aufwand rechnet sich meist im ersten Jahr.
Ihr Haus, Ihre Zahlen
Sie kennen jetzt die Größenordnung aus dem Booking-Provisionsrechner. Ob und wie viel sich bei Ihnen konkret verlagern lässt, zeigt eine ehrliche Standortanalyse — an Ihren echten Zahlen, ohne Verkaufsdruck.
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