Für Hoteliers, die ihr Haus zurückwollen

Booking.com Provisionsrechner: Was bleibt Ihrem Haus wirklich?

Über Booking.com und andere Portale zahlen Hotels in Deutschland 12 bis 15 Prozent Basisprovision – und mit den buchbaren Zusatzprogrammen deutlich mehr — auch bei Stammgästen, die im Vorjahr schon da waren. Volles Haus, und das Portal verdient mit: es ist die größte Zahl auf der Rechnung, die kaum jemand vollständig zusammenrechnet.

Und mit jeder Buchung wird es deutlicher: Das ist keine Kontrolle mehr. Das ist Miete.

Rechnen Sie sich aus, wie viel das wirklich ist — mit Ihren eigenen Zahlen, in 90 Sekunden. Und wie viel davon zurückkommt, wenn Ihr Haus wieder ganz Ihres ist.

Direktbuchung 3–5 % · Portal ab 12–15 % Die Differenz ist Deckungsbeitrag — auf jeder Buchung, die Sie zurückholen.

Report Nº 01 · Hotellerie

Ihr Leck: rund 125.093 € pro Jahr.

Diese Zahl ist nur die Spitze, die Booking Ihnen zeigt. Ihr Report rechnet nach, was darunter liegt — auf Ihr Haus, nicht auf einen Durchschnitt:

  • Ihr echter effektiver Satz — nicht der aus dem Vertrag. Welche Ihrer Booking-Programme ihn still nach oben treiben und wo Sie real landen.
  • Wo Ihre Direktbuchungsquote wirklich steht — im Vergleich zu Häusern Ihrer Größe. Eine Benchmark, die kein Portal liefert, weil kein Portal ein Interesse daran hat.
  • Der Preis-Spielraum auf der eigenen Seite — Booking.com hat als Gatekeeper unter dem Digital Markets Act im Dezember 2024 alle Bestpreisklauseln für den EWR aufgegeben; die engen Klauseln hatte der BGH schon 2021 gekippt. Sie dürfen auf der eigenen Seite günstiger sein. Die meisten Häuser tun es bis heute nicht.
  • Wie Häuser ihre OTA-Abhängigkeit senken — was in unseren Projekten über 6 bis 12 Monate erreichbar war, woran es scheitert, wenn es scheitert, und welche Voraussetzungen Ihr Haus mitbringen muss. Kein zugesichertes Ergebnis.
  • Welcher der fünf Hebel bei Ihrem Haus zuerst greift — mit Ihrem persönlichen 12-Monats-Ziel in reiner Marge, in Euro.

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Angekommen.

Ihr Report geht an die angegebene Adresse. Wir melden uns nicht ungefragt und schicken keine Werbung ohne Ihre Einwilligung.

Booking-Provisionsrechner90 Sekunden

Schätzwerte genügen — jederzeit nachjustierbar.

Sichtbare OTA-Provision

125.093 € / Jahr

Höher, falls Genius, Preferred Partner oder Visibility Booster bei Ihnen laufen183.000 – 250.000 €
Realistisch rückholbarDeckungsbeitrag · über 3 Jahre 68.801 €22.934 € / Jahr

Kein Umsatz — Deckungsbeitrag. Gesparte Provision wirkt fast vollständig aufs Betriebsergebnis, abzüglich der Kosten für Buchungsstrecke, Metasearch und Betreuung. Für denselben Ergebniseffekt über Mehrumsatz bräuchte es ein Mehrfaches an zusätzlichem Umsatz.

Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben · illustrativ, kein verbindliches Angebot. Die obere Bandbreite unterstellt aktive Zusatzprogramme; laufen keine, gilt Ihr eingestellter Satz. Der rückholbare Betrag rechnet mit einer Verlagerung von 25 % Ihres Portalumsatzes auf den eigenen Kanal und mit 4 % Transaktionskosten dort.

von Elisa Russoniello, TasteWorks

Die ehrliche Rechnung

Booking-Provisionsrechner: was Booking.com Ihr Hotel wirklich kostet

Der Basissatz von Booking.com liegt in Deutschland je nach Land und Vertrag meist bei 12–15 %. Durch Genius-Rabatte, Preferred Partner und den Visibility Booster steigt die effektive Vertriebskostenlast pro Buchung jedoch typisch auf 22–30 % — deutlich mehr, als die genannte Provision vermuten lässt. Eine Direktbuchung über die eigene Website kostet dagegen nur rund 3–5 %.

Genau diese Lücke macht der Booking-Provisionsrechner oben an Ihren eigenen Zahlen sichtbar. Der Grund, warum die reale Zahl so viel höher liegt als der Prozentsatz im Vertrag: Die Provision ist kein einzelner Satz, sondern ein Stapel aus optionalen und halb-optionalen Ebenen.

Der Kosten-Stack

Wie sich die echte Provision zusammensetzt

KostenblockSatz
Basis-Provision (Deutschland)12–15 %
Preferred Partner — optional, mehr Sichtbarkeit+3 %
Visibility Booster — optional, Aufschlag setzen Sie selbst, nur für den gebuchten Zeitraum+5–30 %
Payments by Booking (Zahlungsabwicklung)~1,4 %
Effektive Vertriebskosten, wenn Zusatzprogramme laufen22–30 %

Sätze gerundet, Stand 2026 · Quelle: KIMISUITE — Booking.com Commissions Explained, Booking-Partner-Konditionen. Werte sind Beispiel-Größenordnungen, keine Zusage.

Genius kommt oben nicht vor, weil es keine Gebühr ist, sondern ein Rabatt: Stufe 1 senkt den Zimmerpreis um rund 10 %, die Provision wird danach auf den gesenkten Preis berechnet. Vom Listenpreis bleiben bei Stufe 1 und 12 bis 15 % Provision rund 21 bis 24 % auf der Strecke — bevor ein einziger Euro Nettoumsatz entsteht. Die drei Zusatzprogramme sind nicht automatisch aktiv: Jedes Haus bucht sie einzeln oder eben nicht. Deshalb schätzen viele Häuser ihre wahre Portalabhängigkeit systematisch zu niedrig — der Booking-Provisionsrechner oben macht die Unterschätzung an Ihren Zahlen sichtbar.

Der direkte Vergleich

Portal-Buchung gegen Direktbuchung

Portal (Booking.com)Direktbuchung
Kosten pro Buchung12–15 %, mit Zusatzprogrammen bis rund 30 %~3–5 % Transaktionskosten, zzgl. Technik und Betreuung
Gästedatenbeim Portalbeim Hotel
Stornoquote21,8 %10,6 %
Wiederansprachenur über Portaljederzeit, provisionsfrei

Quellen: OTA-Kosten pendlingblick; Stornoquoten HotelFriend.

Der Unterschied ist nicht nur die Provision: Bei einer Direktbuchung gehören die Kontaktdaten dem Haus, die Stornoquote ist nur halb so hoch, und der Gast lässt sich nach der Abreise erneut ansprechen — ohne erneut zu zahlen. Der Anteil der OTA-Buchungen bei unabhängigen Hotels lag 2025 bei 63,4 % (nach 61,3 % 2024) — die Abhängigkeit wächst, nicht umgekehrt.

OTA-Anteil: Tageskarte 2025.

Was sich ändern lässt

Die Provision ist kein Naturgesetz

Kein Haus wird die Portale abschaffen — sie bringen echte Neugäste. Der Hebel ist der Anteil: Jeder Prozentpunkt, den Sie von Portal auf Direkt verlagern, wirkt fast vollständig auf Ihr Betriebsergebnis — abzüglich der Kosten für Buchungsstrecke, Metasearch und Betreuung. Die vier Ansatzpunkte, die dabei zusammenspielen:

1 · Buchungsstrecke & Bestpreis

Die eigene Buchungsmaschine ist der teuerste Klick, den Sie besitzen — genau dort brechen die meisten Häuser Volumen ab. Eine sichtbare Bestpreisgarantie direkt neben dem Zimmerpreis verändert die Entscheidung im Moment des Vergleichs.

2 · Sichtbarkeit & Brand-Bidding

Bietet ein Portal auf Ihren eigenen Hotelnamen, verlieren Sie eine sichere Direktbuchung an die Provision. Suchmaschinenoptimierung und der Schutz des eigenen Markennamens holen diese Buchungen zurück.

3 · Metasearch statt nur OTA

Google Hotel Ads und Metasearch konvertieren höher als die meisten Paid-Kanäle und kosten deutlich weniger als eine OTA-Buchung — von unabhängigen Häusern kaum genutzt.

4 · Gästedaten & Wiederkehr

Wer die Kontaktdaten besitzt, macht aus dem Erstgast einen Direktbucher — per E-Mail, ohne erneute Provision. Das ist der Zinseszins der Direktbuchung.

Elisa Russoniello

TasteWorks · Spezialagentur Hotellerie

Wir bauen für Hotels die digitale Vertriebs-Architektur, mit der mehr Nachfrage auf dem eigenen Kanal landet — Buchungsstrecke, SEO/GEO, Metasearch und CRM als System. Die Zahlen auf dieser Seite sind mit Quelle hinterlegt; die Sätze sind Größenordnungen, keine Zusage. Die Rechnung oben ist eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben, kein Angebot. TasteWorks ist eine unabhängige Agentur und steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu Booking.com B.V.; „Booking.com" ist eine Marke der Booking.com B.V. und wird hier ausschließlich zur Bezeichnung des Berechnungsgegenstands verwendet.

Häufige Fragen

Booking.com-Provision — kurz beantwortet

Wie viel Provision nimmt Booking.com in Deutschland?

Der Basissatz liegt je nach Land und Vertrag meist bei 12–15 %. Durch Genius, Preferred Partner und Visibility Booster steigt die effektive Belastung pro Buchung typisch auf 22–30 % (Quelle: KIMISUITE 2026).

Unsere Erfahrung aus der PraxisDer Satz aus der Vereinbarung ist selten der Satz, der am Ende abgerechnet wird. Wir rechnen im Erstgespräch deshalb mit dem tatsächlichen Auszahlungsbetrag und nicht mit dem Prozentwert auf dem Papier.

Was ist das Genius-Programm und was kostet es?

Genius ist Booking.coms Treue-Rabattprogramm. Stufe 1 senkt den Zimmerpreis um rund 10 %; die Provision wird anschließend auf den gesenkten Preis berechnet. Vom Listenpreis bleiben dadurch rund 21 bis 24 % auf der Strecke, bevor Nettoumsatz entsteht. Genius ist ein Rabatt, kein Provisionsaufschlag — deshalb taucht es in der Kostentabelle oben nicht auf.

Unsere Erfahrung aus der PraxisDas ist der Posten, den Häuser am häufigsten vergessen, wenn sie ihre Provision schätzen: Er läuft als Rabatt und nicht als Gebühr — und taucht in der Wahrnehmung dadurch gar nicht als Kosten auf.

Wie berechne ich meine echte Booking.com-Provision?

Nutzen Sie den Rechner oben: Tragen Sie Zimmerzahl, Auslastung, Zimmerpreis, OTA-Anteil und Provisionssatz ein — Sie sehen die sichtbare Provision und den realistisch rückholbaren Anteil in Sekunden. Eine Beispielrechnung, keine Zusage.

Unsere Erfahrung aus der PraxisAm schnellsten geht es über die Jahresabrechnung, nicht über einzelne Buchungen. Wer sie einmal aufaddiert, hat die eine Zahl, um die es in jeder weiteren Entscheidung geht.

Booking.com oder Expedia — welches Portal ist teurer?

Beide arbeiten mit einem Basissatz plus buchbaren Zusatzprogrammen, Expedia zusätzlich mit unterschiedlichen Vertragsmodellen. Ein Vergleich der Nennsätze führt deshalb in die Irre. Aussagekräftig ist nur die effektive Belastung je Portal in Ihrer eigenen Jahresabrechnung.

Unsere Erfahrung aus der PraxisDer Vergleich einzelner Sätze führt in die Irre, solange ein Haus über beide Portale unterschiedlich viel verkauft. Wir rechnen deshalb immer den gewichteten Anteil aus und nicht die Listenwerte.

Wie kann ich die Booking-Provision senken?

Nicht die Portale abschaffen, sondern den Direktanteil erhöhen: starke Buchungsstrecke mit Bestpreis, Schutz des Markennamens gegen Brand-Bidding, Metasearch/Google Hotel Ads und konsequente Gästedaten-Nutzung. Jeder verlagerte Prozentpunkt wirkt auf den Deckungsbeitrag.

Unsere Erfahrung aus der PraxisDer erste Schritt ist nie die Kündigung eines Portals, sondern die Frage, ob die eigene Buchungsstrecke die Buchung überhaupt annehmen könnte, die dort gerade stattfindet.

Lohnt sich eine Direktbuchungs-Strategie für kleine Hotels?

Gerade dort: Bei sechsstelligem OTA-Umsatz ist jeder verlagerte Prozentpunkt eine vierstellige Summe pro Jahr. Das ist Deckungsbeitrag, kein Umsatz — abzüglich der Kosten für Buchungsstrecke und Betreuung. Ob und wann sich der Aufwand trägt, hängt von Haus, Ausgangslage und Kanalmix ab.

Unsere Erfahrung aus der PraxisAuch kleine Häuser gewinnen, aber über einen anderen Weg: über Stammgäste und das Google-Profil statt über Reichweite. Der Aufwand für Metasearch rechnet sich dort meist nicht.

Ihr Haus, Ihre Zahlen

Sie kennen jetzt die Größenordnung aus dem Booking-Provisionsrechner. Ob und wie viel sich bei Ihnen konkret verlagern lässt, zeigt eine ehrliche Standortanalyse — an Ihren echten Zahlen, ohne Verkaufsdruck.

Vertriebsanalyse anfragen →
Elisa Russoniello, Provisionsrechner für Hotels bei TasteWorks

Ein Beitrag aus dem
Team von TasteWorks

Elisa Russoniello & das Revenue-Team — spezialisiert auf OTA-Provisionen, Direktbuchung und Rentabilität für die Hotellerie im DACH-Raum.

„Jeder Prozentpunkt, den ein Buchungsportal nimmt, ist Marge, die im Haus bleiben könnte.“

Unterschrift Elisa Russoniello

Gründerin TasteWorks – Direktbuchung & Provisionsstruktur

Elisa Russoniello

Gründerin TasteWorks – Direktbuchung und Vertrieb in der Hotellerie

Zuletzt geprüft am 15. September 2026