Vorlagen-Paket · 5 Dateien Fünf Dateien für Restaurant, Café, Imbiss und Bar: der Textteil in 16 Kapiteln, der Finanzplan über 24 Monate und die Branchenwerte, gegen die Ihre Bank rechnet. Aufgebaut in der Reihenfolge, in der Banken prüfen.
Businessplan Gastronomie Vorlage: Word, Excel und PDF für Ihr Bankgespräch

Was eine Businessplan-Vorlage für die Gastronomie enthält
Eine Businessplan-Vorlage für die Gastronomie besteht aus zwei Teilen: einem Textteil, der Konzept, Gründerperson, Standort, Markt, Betrieb, Personal, Finanzierung und Risiken gliedert, und einem Finanzplan, der Investition, Umsatz, Kosten und Liquidität über mindestens 24 Monate durchrechnet. Dazu gehören Branchenkennzahlen, an denen die Bank die eigenen Quoten misst.
Die meisten Vorlagen im Netz liefern eines von beidem: eine allgemeine Gliederung oder eine Tabelle. Das Vorlagen-Paket von TasteWorks verbindet Textteil, Finanzplan und Vergleichswerte und ergänzt, was allgemeine Vorlagen meist nicht enthalten: die Checkliste für das Bankgespräch und den Fahrplan für Genehmigungen bis zur Eröffnung.
Die Vorlagen im Überblick
| Datei | Format | Inhalt | Umfang |
|---|---|---|---|
| Businessplan-Textteil | Word | Alle 16 Kapitel mit Leitfragen und Hinweisen, was jeweils hineingehört | Gerüst zum Ausfüllen |
| Finanzplan | Excel | Investition, Umsatz, Kosten, Liquidität und Kapitaldienst, Monat für Monat | 24 Monate, rechnet sich selbst |
| Kennzahlen-Benchmark Gastronomie | Quartile der Deutschen Bundesbank, vom Wareneinsatz bis zur Rendite | Nachschlageblatt | |
| Checkliste Bankgespräch | Unterlagen, typische Fragen der Bank, häufige Ablehnungsgründe | Zum Abhaken | |
| Genehmigungen & Pre-Opening-Fahrplan | Was wann beantragt sein muss, bis zum ersten Gast | Zeitplan |
Zusammen rund 20 Seiten Arbeitsmaterial. Die Dateien kommen per E-Mail, sobald Sie Ihre Adresse bestätigt haben.
Word-Vorlage: der Textteil in 16 Kapiteln
Die Kapitelfolge entspricht der Reihenfolge, in der Banken, Verpächter und Förderstellen einen Gastronomie-Plan lesen: erst das Gesamtbild, dann Person und Konzept, dann der Beweis in Zahlen. Jedes Kapitel enthält in der Vorlage Leitfragen und den typischen Fehler, der dort passiert.
- Executive Summary – was eröffnet wird, für wen, wo, mit welchem Kapitalbedarf und welcher Finanzierung.
- Gründerperson & Team – relevante Erfahrung, Verantwortung, kaufmännische Fähigkeiten und benannte Lücken mit Lösung.
- Geschäftsidee & Positionierung – Angebot, Preisniveau und was Ihren Betrieb am Standort unterscheidbar macht.
- Standortanalyse – Einzugsgebiet, Frequenz, Sichtbarkeit, Erreichbarkeit, Wettbewerb und Pachtsituation.
- Marktanalyse & Wettbewerb – der lokale Markt um Ihren Standort, nicht der Gastronomiemarkt in Deutschland.
- Betriebsmodell & operative Umsetzung – Öffnungszeiten, Sitzplätze, Einkauf, Küche, Service und Kapazitätslogik.
- Speisekarte, Angebotstiefe & Kalkulationslogik – Preisrahmen, Durchschnittsbon und die Wareneinsatz-Logik dahinter.
- Marketing, Nachfrage & Umsatzlogik – wie Gäste gewonnen werden und wie daraus nachvollziehbare Umsätze entstehen.
- Finanzplanung – Kapitalbedarf, Umsatz- und Kostenplanung, Rentabilität, Break-even und vor allem Liquidität.
- Personalplanung – Rollen, Einsatzlogik und vollständige Personalkosten einschließlich Arbeitgeberanteil.
- Finanzierungsstruktur & Fördermittel – Eigenkapital, Fremdkapital, Förderbausteine und monatlicher Kapitaldienst.
- Risiken, Auflagen & Genehmigungen – Hauptrisiken mit Gegenmaßnahmen, Rechtsform, Versicherungen und Pflichten.
- Szenarien & Belastungstest – konservativ, realistisch, optimistisch, jeweils mit Umsatz, Kosten und Liquidität.
- Anhang / Nachweise – Lebenslauf, Angebote, Grundrisse, Pachtinformationen und Eigenkapitalbelege.
- Analyse Pachtobjekt und Objekt-Historie – Vormieter, technische Eignung, Umbauaufwand und objektbezogene Risiken.
- Pre-Opening & Go-live-Plan – Soft Opening, Einarbeitung, Testläufe und Kontrollpunkte der ersten Wochen.
Warum jedes dieser Kapitel so gewichtet ist und woran Entwürfe scheitern, steht ausführlich im Ratgeber Businessplan Gastronomie.
Excel-Vorlage: Finanzplan über 24 Monate
Der Finanzplan ist das Kapitel, an dem die Bank entscheidet. Sie prüft vor allem, ob der Kapitaldienst über 24 Monate tragbar ist und ob Wareneinsatz- und Personalquote zur Betriebsart passen. Die Excel-Datei ist so aufgebaut, dass jede Annahme nur an einer Stelle steht und alle Folgewerte daraus rechnen.
- Anleitung: in vier Schritten, in welcher Reihenfolge Sie die Blätter ausfüllen.
- Investition: Umbau, Küchentechnik, Einrichtung, Kasse und IT, Warenerstausstattung, Mietkaution, Marketing vor Eröffnung, Genehmigungen und Beratung. Die Summe fließt automatisch in die Planung.
- Annahmen: nur die gelben Felder – Sitzplätze, Tischumschlag, Durchschnittsbon, Öffnungstage, Auslastung in der Anlaufphase und danach, Ihre Kostenquoten.
- Plan 24 Monate: Umsatz, Wareneinsatz, Personal, Pacht, sonstige Kosten, Kapitaldienst und Liquidität Monat für Monat – damit der schwächste Monat sichtbar wird, nicht nur der Break-even.
- Bank-Check: Ihre Werte neben Branchen-Median und oberem Quartil der Deutschen Bundesbank, mit Kapitaldienstfähigkeit und niedrigster Liquidität.
- Quellen: jede Vergleichszahl mit Primärquelle.
PDF-Vorlagen: Kennzahlen, Bankgespräch, Genehmigungen
Kennzahlen-Benchmark Gastronomie
Das Blatt stellt die Kostenquoten des deutschen Gastgewerbes mit Median und Quartilen zusammen. Ein Auszug:
| Kennzahl, in % vom Umsatz | unteres Quartil | Median | oberes Quartil |
|---|---|---|---|
| Wareneinsatz | 18,7 % | 25,9 % | 31,4 % |
| Personalaufwand | 26,7 % | 34,7 % | 42,6 % |
Quelle: Deutsche Bundesbank, Jahresabschlussstatistik – Verhältniszahlen, Mai 2025, Kapitel Gastgewerbe, Berichtsjahr 2022. Die Umsatzrendite vor Gewinnsteuern liegt dort bei 3,3 %. Wer über dem oberen Quartil plant, plant im schlechtesten Viertel der Branche und muss das begründen können.
Checkliste Bankgespräch
Welche Unterlagen Sie mitbringen, welche Fragen die Bank stellt und woran Pläne regelmäßig scheitern: eine Personalkostenquote über dem oberen Quartil ohne Begründung, eine Rendite weit über den branchenüblichen 3,3 % und eine Liquiditätsplanung, die den schwächsten Monat nicht zeigt.
Genehmigungen & Pre-Opening-Fahrplan
Gaststättenrecht, Baurecht, Ausschank von Alkohol, Belehrung nach Infektionsschutzgesetz, Hygiene und Außengastronomie: Das Blatt ordnet, was je nach Konzept und Ort wann beantragt sein muss, und führt bis zum Soft Opening.
Beispiel: so klingt eine gute Executive Summary
Ein kurzer Auszug für einen erfundenen Betrieb. Die Werte in Klammern ersetzen Sie durch Ihre eigenen.
Fiktives Beispiel – Café Lindenhof, [Stadt]:
„Das Café Lindenhof eröffnet im [Monat/Jahr] in der [Straße] mit [Anzahl] Sitzplätzen und richtet sich an Berufstätige und Anwohner im Umkreis von [Radius]. Das Angebot: Frühstück und Mittagstisch mit wechselnder Wochenkarte, Durchschnittsbon [Betrag]. Die Gründerin führte zuvor [Jahre] Jahre einen Betrieb mit [Mitarbeiterzahl] Mitarbeitern. Der Kapitalbedarf liegt bei [Summe], finanziert aus [Betrag] Eigenkapital und einem Darlehen über [Betrag]. Der Umsatz im ersten Jahr ist mit [Umsatz Jahr 1] aus Sitzplätzen, Tischumschlag und Öffnungstagen hergeleitet. Wareneinsatz und Personal liegen mit [Quote] und [Quote] im Bereich der Branchenquartile. Die Liquidität bleibt auch im schwächsten Monat positiv."
Was diesen Absatz trägt: Jeder Satz beantwortet eine Frage der Bank, und jede Zahl lässt sich im Finanzplan nachrechnen.
Muster für Restaurant, Café, Imbiss und Bar
Die Gliederung bleibt dieselbe. Was sich je Betriebstyp verschiebt, ist das Gewicht einzelner Kapitel. Eine amtliche Aufgliederung der Kostenquoten nach Restaurant, Café, Bar oder Imbiss gibt es nicht; die Bundesbank-Werte fassen das Gastgewerbe zusammen. Umso wichtiger ist, dass Sie Abweichungen vom Median aus Ihrem Konzept begründen.
| Betriebstyp | Worauf die Vorlage den Schwerpunkt legt |
|---|---|
| Restaurant | Personalplanung und Personalkostenquote; der DEHOGA nennt für klassische Restaurants und Wirtshäuser Personalkosten von über 40 % vom Umsatz. Dazu Küchentechnik, Tischumschlag und Speisekartenkalkulation. |
| Café | Umsatz nach Tageszeiten, niedriger Durchschnittsbon bei höherer Gästezahl, Anteil Außer-Haus und Auslastung außerhalb der Stoßzeiten. |
| Imbiss | Frequenz und Sichtbarkeit am Standort, Durchlaufzeiten, schlanke Personalplanung, Verpackung im Wareneinsatz und Genehmigungen für Außenverkauf. |
| Bar | Getränkekalkulation, Öffnungszeiten am Abend und in der Nacht, Auflagen zu Alkohol, Lärm und Sperrzeit sowie Personal in Spitzenzeiten. |
In fünf Schritten ausfüllen
- Annahmen festlegen: Sitzplätze, Öffnungstage, Durchschnittsbon und Tischumschlag, am besten aus eigener Erfahrung oder aus Vergleichsbetrieben am Standort.
- Finanzplan rechnen: Investition und Kosten mit echten Angeboten belegen, dann Umsatz und Liquidität über 24 Monate durchlaufen lassen.
- Quoten prüfen: Wareneinsatz und Personal gegen den Kennzahlen-Benchmark legen und jede Abweichung vom Median begründen.
- Textteil schreiben: die 16 Kapitel füllen, die Executive Summary zuletzt, wenn alle Zahlen stehen.
- Bankgespräch vorbereiten: Nachweise mit der Checkliste zusammenstellen und den Genehmigungs-Fahrplan mit Ihrem Eröffnungstermin abgleichen.
Alle fünf Dateien kommen zusammen: Vorlagen-Paket anfordern.
Word, PDF oder Excel – welches Format wofür?
- Word für den Textteil: Sie schreiben direkt in die Kapitel und exportieren das fertige Dokument selbst als PDF für die Bank.
- Excel für den Finanzplan: Nur eine Tabelle rechnet. Ändern Sie eine Annahme, ändern sich Kapitalbedarf, Liquidität und Kapitaldienst mit.
- PDF für Nachschlagen und Abhaken: Kennzahlen, Checkliste und Fahrplan brauchen Sie ausgedruckt oder griffbereit, nicht zum Bearbeiten.
Warum der Finanzplan nicht als PDF: Ein PDF zeigt Zahlen, es rechnet sie nicht. Wer im Laufe der Planung eine Miete, einen Bon oder einen Personalansatz ändert, muss in einem PDF jede Folgezahl von Hand nachziehen. Genau so entstehen Pläne, deren Zahlen im Bankgespräch nicht mehr zusammenpassen.
Vorlage oder erstellen lassen?
Mit der Vorlage lässt sich ein solider Plan selbst schreiben, vor allem bei überschaubaren Vorhaben wie einem kleinen Café oder Imbiss und wenn die Zahlen aus eigener Erfahrung kommen. Bei größeren Restaurants, bei denen Bank und Verpächter überzeugt werden müssen, reicht eine Vorlage allein selten. Ablauf und Umfang dafür stehen unter Businessplan erstellen lassen.
Häufige Fragen
Reicht die Vorlage für Bank und IHK?
Sie enthält die Bausteine, die beide verlangen. Für die fachkundige Stellungnahme zum Gründungszuschuss fordern die Industrie- und Handelskammern eine Kurzbeschreibung, einen Lebenslauf, einen Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan, eine Umsatz- und Rentabilitätsvorschau sowie Nachweise; empfohlen wird ein Liquiditätsplan. Ob der Plan überzeugt, entscheiden Ihre Zahlen und deren Herleitung.
Gibt es die Businessplan-Vorlage als PDF?
Kennzahlen-Benchmark, Checkliste Bankgespräch und Genehmigungs-Fahrplan kommen als PDF. Der Textteil ist eine Word-Datei, damit Sie hineinschreiben können; das fertige Dokument exportieren Sie selbst als PDF. Der Finanzplan liegt als Excel vor, weil ein PDF nicht rechnet.
Gibt es ein Beispiel oder Muster für einen Gastronomie-Businessplan?
Auf dieser Seite steht ein kurzer Beispielauszug einer Executive Summary. Ein vollständiges Muster zum Abschreiben ist nicht sinnvoll: Banken erkennen übernommene Textbausteine an Zahlen, die nicht zum Konzept passen, etwa an einer Wareneinsatzquote, die nicht zur Speisekarte passt.
Für welche Betriebe passt die Vorlage?
Für Restaurant, Café, Imbiss und Bar, für Neugründung wie Übernahme. Die 16 Kapitel gelten für alle Betriebstypen; das Gewicht verschiebt sich, beim Restaurant etwa zur Personalplanung, beim Imbiss zu Frequenz und Standort.
Wie lange dauert das Ausfüllen?
Das hängt weniger von der Vorlage ab als davon, wie weit Ihre Zahlen stehen. Wer Angebote für Umbau und Ausstattung, ein Pachtangebot und eine klare Vorstellung von Sitzplätzen und Bon hat, kommt zügig voran. Die meiste Zeit kostet die Umsatzherleitung, nicht das Schreiben.
Welche Kennzahlen gehören in einen Gastronomie-Businessplan?
Wareneinsatzquote, Personalkostenquote, Prime Cost als Summe beider, Pachtquote, Durchschnittsbon und Break-even-Umsatz pro Monat. Vergleichswerte laut Deutscher Bundesbank: Wareneinsatz 25,9 % und Personalaufwand 34,7 % vom Umsatz im Median, Umsatzrendite 3,3 %; die Pacht liegt laut DEHOGA mehrheitlich bei 10 bis 15 % des Umsatzes.
Warum gibt es das Paket per E-Mail?
Die Dateien werden nach Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse zugesandt. Mit derselben Adresse erhalten Sie Gründungsinformationen aus der Praxis, etwa zu den häufigsten Fehlern vor einer Eröffnung und Checklisten. Die Angaben werden ausschließlich dafür verwendet.
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